Propolis

Schon in frühen Zeiten erkannte man den hohen Heilwert des Propolis. Propolis - das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet "vor der Stadt" - ist seit dem Altertum als wichtiges Heilmittel bekannt.

Propolis (auch als Bienenkittharz bekannt) ist ein klebriges, harzhaltiges Material, dessen Grundstoff Arbeitsbienen von Knospen und Baumrinden einsammeln. Dieses Harz holen sich die Bienen von Fichten, Lärchen, Tannen, Schwarzkiefern, Zirben und anderen Bäumen und Sträuchern, vermengen es im Stock mit Wachs und Pollen und machen es mit einem speziellen Speichelsekret geschmeidig.

Die Honigbienen verwenden Propolis um Ritzen und Fugen in ihrem Stock zu verkitten und sich so vor Zugluft, Feuchtigkeit und Mikroben zu schützen. Am Eingang des Bienenstocks befindet sich eine Art Verteidigungsschranke aus Propolis, die den heimkehrenden Bienen gleichzeitig als desinfizierender Fußabstreifer dient. Aus Gründen der Desinfektion und Gesunderhaltung des Volkes überziehen die Bienen auch ihren gesamten Stock mit Propolis. Totgestochene Eindringlinge wie Mäuse und Schlangen werden ebenfalls mit einer Schicht Propolis überzogen, damit keine Infektionsherde entstehen können.

Bestandteile

Gleichgültig aus welchen Erdteilen das Propolis stammt, seine mikroskopische Struktur bleibt praktisch unverändert. Propolis besteht ca. zur Hälfte aus Harz und Balsam, hat einen Wachsanteil zwischen 7,5 und 35 % und enthält ca. 60 verschiedene Wirkstoffe. Vor allem Vitamine der B-Gruppe, aber auch die Vitamine C, E und Biotin sind vertreten, weiters Spurenelemente und Mineralstoffe wie Eisen, Chrom, Kupfer, Zink, Mangan, Vanadium und Silizium. Dazu kommen Spuren essentieller Aminosäuren und Enzyme. Die starke antibiotische Wirkung wird u. a. auf den hohen Gehalt an Bioflavonoiden zurückgeführt, die Schmerzen lindern, Giftstoffe binden, Entzündungen hemmen und das Immunsystem stärken.

Die Farbe des Propolis hängt von der geographischen und pflanzlichen Herkunft ab, von hellgelb bis dunkelbraun sind alle Schattierungen möglich. Brasilianisches Propolis zum Beispiel ist vorwiegend rot, grün oder klar braun.

Propolis - gleich welcher Herkunft - schmeckt säuerlich bis bitter, europäischen Propolis erkennt man am süsslichen Geruch von Wachs, Honig und Vanille.

Erfolge mit Propolis

Krankheiten können durch äussere Faktoren (Bakterien, Viren, Umweltverschmutzung, Strahlung) ebenso verursacht werden wie durch innere (Entzündungen, Über- oder Unterfunktionen von Organen). Propolis wirkt auf den ganzen Körper harmonisierend ein, so dass seine Anwendungsmöglichkeiten äusserst vielfältig sind.
Mit Propolis wurden Erfolge erzielt bei:

  • Infektionen, die durch Viren ausgelöst werden, wie z.B. Herpes, grippale Infekte
  • Atemwegsbeschwerden, wie Asthma, Bronchitis
  • Mittelohr- und Kehlkopfentzündungen, Stirn- und Nebenhöhlenentzündungen sowie sonstigen Erkrankungen im Hals-, Mund- und Rachenbereich
  • Zahnfleichentzündungen
  • Störungen des Magen-Darmtrakts, wie Darmentzündungen, Gastritis, Magengeschwüre, Verstopfung
  • Hauterkrankungen, wie z.B. Ekzemen, Furunkel, Neurodermitis